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Montag, 24. Dezember 2012

Viel zu später Weihnachtspost.... .*räusper*: Weihnachtsgeschenke mal ganz anderer Art: Heidelbeer- und Wasabisenf

Ich habe eben gemerkt, dass dieser Post es nur zum Entwurf geschafft hat... peinlich, peinlich.... Also schnell auf den Knopf gedrückt und ab gehts nochmal zurück in die Weihnachtszeit (wenn es die Vorfreude gibt, wieso dann nicht auch die Nachfreude...^^)



"Der Advent hat uns lang auf den heutigen Tag vorbereitet, auf den Tag, den viele als "den Tag der Familie", den "Tag der Ruhe und Besinnlichkeit" oder auch als "Tag der Geschenke" geniessen.

Es ist schön zu sehen, wie sehr besonders Kinder diesen Tag erwarten, voller Vorfreude auf das Geheimnisvolle und einmalig schöne Fest im Jahr. Um die Zeit des Wartens nicht ins Unerträgliche wachsen zu lassen, werden schon in der  Vorweihnachtszeit die leckersten Plätzchen gebacken, Gestecke gemacht, Geschenke gebastelt usw. Alles nur für diesen einen Tag!

Wie sehr mag sich Gott auf diesen Tag gefreut haben, als er Jesus für uns auf die Erde geschickt hat. Jesus, SEIN Sohn, für UNS! Ist das nicht wunderbar und faszinierend? Ein Königskind für uns Menschen - ein wahrer Grund zur Freude! Vielleicht hat Gott auch Advent gefeiert, weil seine Vorfreude, seine Liebe zu uns, so gross war, uns zu beschenken! Ein schöner Gedanke, finde ich :)

Also, Weihnachten ist das Fest der Liebe! Das Fest der Liebe Gottes für uns! Lasst es uns geniessen und Gott dafür die Ehre geben, denn er allein steht über allem und meint es in jedem Falle gut mit uns!

Aus Freude darüber können wir uns auch beschenken. Weil Gott uns beschenkt, können wir uns beschenken. Es muss nicht das teuerste sein, es muss nicht das beste vom Besten sein, einig und allein zählt, die Liebe, mit der wir es schenken.

Ich habe für meine Familie das erste Mal Senf selbstgemacht. Es ging wirklich schnell und er verspricht Schärfe pur.^^

Das Rezept habe ich aus der Dezember-Ausgabe der "Lecker B*kery".




Für den Wasabi- Senf braucht ihr:

- 100   g          Senfkörner
- 80   ml          Obstessig
- 100 ml          Wasser
- 1     TL          Salz
- 3     EL          Zucker
-  1- 2  Tuben  Wasabi

Zubereitung:

Die Senfkörner ganz fein mahlen (ich habe dazu unseren alten Multiboy benutzt) und alle Zutaten nacheinander einrühren. Anschließend in 3 Gläser abfüllen und kalt stellen. Der Balkon eignet sich gerade wunderbar dazu^^.



Fuer den Heidelbeer- Senf braucht ihr:

- 100   g        Senfkörner
- 200   g        Tiefkühlheidelbeeren
- 80   ml        Obstessig
- 5     EL        Apfelsaft
- 1     TL        Salz
- 100   g         Zucker


Zubereitung:

Die Heidelbeeren auftauen und pürieren. Mit den gemahlenen Selfkoernern und den restlichen Zutaten verrühren und auch wieder in Gläser abfüllen und kalt stellen.




Schwuppdiwupp habt ihr tolle Weihnachtsgeschenke gezaubert - einfach und doch besonders! :)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest! "

Donnerstag, 28. Juni 2012

Post aus meiner Küche: Erdbeer-Chutney und Johannisbeer-Lavendel-Gelee




Anfang der Woche kam bei mir ein Päckchen an. Ich muss gestehen, dass es etwas gedauert hat, bis ich gemerkt habe, von wem es ist und was mich ungefähr darin erwarten wird.

Es war ein "Post - aus - meiner - Küche" - Päckchen von meiner Tauschpartenerin Hannah aus Münster.
Dieses Bloggerprojekt wurde von den 3 reizenden Damen Clara, Jeanny und Rike auf die Beine gestellt. Genaueres könnt ihr hier nachlesen.

Das Motto diesmal hieß: "Very Berry"

Tja, dann konnt mich nichts mehr halten: Das Päckchen wurd auseinandergenommen und voller Spannung in die beiden, in Papier steckenden Gläser geguckt. Raffinierte Sachen hat mir da die Hannah geschickt.



Beides kannte ich noch nicht und ich musste zumindest das Johannisbeer- Lavendel - Gelee gleich mit einem Löffel probieren.^^
Vorher kannte ich Lavendel nur aus Duftsäckchen oder Schaumbad. ;)
Es nun im Essen zu schmecken ist zwar immernoch ein wenig ungewohnt, aber lecker!
Das Erdbeer - Chutney duftet sehr würzig und ich werde es zum nächsten Grillparty verwenden. :)




Liebevoll, in einem blau-weiß   gestreiften Brottütchen verpackt, hat sie mir die Rezepte zukommen lassen:



Lavendel - Johannisbeer - Gelee



Zutaten

500 g      Johannisbeeren
3 EL       Lavendelblüten
250 g      Gelierzucker




Zubereitung 

Johannisbeeren und Lavendel aufkochen.
Saft durch ein feines Sieb pressen.
Zusmmen mit dem Gelierzucker wieder aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Gelee heiß   in die Gläser füllen und eine Nacht auf dem Deckel stehend auskühlen lassen.


Erdbeer - Chutney (Rezept für 2 Gläser)



Zutaten

125 g      Zwiebeln
1 cm       Ingwerwurzel
1/2 TL    schwarzer Pfeffer
1             Lorbeerblatt
38 ml      Essig
75 g        brauner Zucker
375 g      Erdbeeren




Zubereitung

Zwiebeln und Ingwer klein schneiden.
Pfeffer fein zerstoß  en und mit Lorbeerblatt, Essig und Zucker ca. 20 Minuten einköcheln.
Erdbeeren halbieren und für ca. 10 Minuten mitköcheln.
Lorbeerblatt aus dem Topf fischen und das Chutney heiß   in die Gläser füllen.
Ablühlen lassen und genieß  en.... hmmmmmm... :)


Vielen Dank Hannah für deine beerigen Kreationen, die du für mich gemacht hast! Ich habe mich total gefreut! (Woher hast du bitte diese wunderschönen Marmeladenettiketten? Ich will auch solche haben!^^)




Sonntag, 5. Februar 2012

Teil 2: Lemon Curd selbstgemacht

Da ich mir gedacht habe, als Grundlage Sarahs Zitronenkuchen mit Lemon Curd zu backen, überlegte ich mir Lemon Curd selbst zu machen. Es extra kaufen zu gehen, war es mir bei der Eiseskälte einfach nicht wert.^^

Nach einigem Vergleichen verschiedener Rezepte, entschied ich mich für dieses hier. Allerdings ließ ich die Zitronenschale weg, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass das dann bitter schmecken würde.

Das Ganze hat total gut geklappt! Schon nach 10 Minuten war die Masse schön zähflüssig, wie ich versucht habe, euch im unteren Bild zu zeigen:



 Ich habe Lemon Curd noch nie zuvor gegessen, habe von daher auch keine Ahnung, wie es schmecken sollte. Ehrlich gesagt ist mir zumindest dieses Lemon Curd zu süß und zu buttrig. Aber das Zeug soll ja nicht auf meine Torte.^^

Achja, ich bin das Synonym für Missgeschicke. Deshalb erzähle ich euch noch schnell, wie die ganze Geschichte noch ausgegangen ist:
Ich habe die optimale Metallschüssel für den Topf gefunden- sie hat so perfekt hineingepasst, dass nicht auch nur ein winziger Spalt dazwischen war... Tja, das sollte sich auch auszahlen:
Ich habe, als ich fertig war und alles erkaltet war, die Metallschüssel nämlich nicht mehr vom Topf bekommen - festgesogen!!! *räusper*
In die Schüssel musste durch warmes Wasser also erst wieder erwärmt werden, damit sie sich vom Topf lösen konnte...... ^^
Naja, aber, wenn euch das auch einmal passieren sollte: Klopft mal auf den Schüsselboden und schwappt das Wasser im Topf hin ud her- dabei entstehen ganz kuriose Geräusche. ;)